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Ethischer Aspekt – Tierwohl und Tierleid

Die Milchproduktion erfordert Tierhaltung, da Kühe sowie Schafe und Ziegen dauerhaft trächtig sein müssen. Kälber werden häufig kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt, was großen Stress verursacht.

Männliche Kälber gelten in der Milchindustrie oft als wirtschaftlich unbrauchbar und werden früh geschlachtet. Milchkühe leben in industrieller Haltung meist nur vier bis sechs Jahre, obwohl ihre natürliche Lebenserwartung bei 15 bis 20 Jahren liegt. Weidegang ist dabei selten.

Umweltbelastung

Die Käseproduktion verursacht einen hohen CO₂-Ausstoß, insbesondere durch Methan-Emissionen von Kühen. Zusätzlich ist der Wasserverbrauch extrem hoch und kann über 5.000 Liter pro Kilogramm Käse betragen.

Der große Flächenbedarf für Futtermittel wie Soja trägt zur Entwaldung bei. Außerdem benötigen Kühlung, Transport und Lagerung von Käse viel Energie.

Gesundheitliche Risiken

Käse enthält oft viele gesättigte Fettsäuren und Cholesterin, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann. Gereifte Sorten weisen zudem einen hohen Salzgehalt auf.

Menschen mit Laktoseintoleranz können Probleme bekommen. Außerdem können Rückstände von Hormonen, Antibiotika oder Pestiziden enthalten sein.

Soziale & wirtschaftliche Aspekte

Kleine landwirtschaftliche Betriebe werden zunehmend von industriellen Großbetrieben verdrängt. Staatliche Subventionen verzerren zudem den Markt zulasten pflanzlicher Alternativen.

Verarbeitung & Zusatzstoffe (industrieller Käse)

In günstigem Industriekäse werden häufig Stabilisatoren und Konservierungsstoffe eingesetzt. In Fertigprodukten kommt zudem oft Kunst- oder Analogkäse vor.

Viele Käsesorten enthalten tierisches Lab aus Kälbermägen und sind daher nicht vegetarisch.

Quelle

https://cruelty.farm/de/die-dunkle-seite-der-milchprodukte-die-beunruhigende-wahrheit-uber-ihre-geliebte-milch-und-ihren-geliebten-kase/